Malermeister Hamburg

Deutsches Maler- und Lackiermuseum

Im Billwerder Glockenhaus aus dem Jahr 1600 befindet sich ein Museum, dass jeder Malermeister Hamburgs kennt. Es ist das Deutsche Maler- und Lackiermuseum. 1984 eröffnet, wird hier die kreative Vergangenheit des Maler- und Lackiererhandwerks gezeigt und an die nächsten Generationen weitergegeben. Die Malermeister Hamburgs haben bei der Rekonstruktion des unter Denkmalschutz stehenden Hauses ihr Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Wie die alten Malermeister Hamburgs summten …

Wo Besucher sonnabends und sonntags zwischen 14 und 17 Uhr einen Rundgang durch die Geschichte des Malerhandwerks unternehmen können, gibt es keine Erinnerung mehr an die ruinösen Zustände, die die Malermeister Hamburgs bei Übernahme des Hauses vorfanden. Damals fehlten die meisten Teile des originalen Wandputzes. Die Malermeister Hamburgs haben ihn rekonstruiert. Wo er noch im Original vorhanden war, war er überstrichen. Die Malermeister Hamburgs haben ihn vorsichtig freigelegt. Dabei stießen sie auf eine Ölmalerei von künstlerisch hoher Qualität. Diese Freilegungen und zahlreiche Proben waren ausreichend für eine restauratorische Rekonstruktion der Raumdekoration im Erdgeschoss. Wie die alten Malermeister Hamburgs summten, zwitscherten bei der Sanierung auch die Jungen!

Flecken machen oder Wände getüncht

Die Malermeister Hamburgs mussten sich sowohl in Bezug auf Farbtechnik als auch auf Ausführung auf das Wissen und Können der Altvorderen des 17. Jahrhunderts verlassen. Damals nannte man Hamburgs Malermeister noch „Tüncher“. Diese Berufsbezeichnung leitete sich aus der Geschichte ab. Tünch war die Bezeichnung für eine Feinputzschicht, das heißt für einen Gipsputz bzw. Kalkputz, den der Tüncher auf Decken- und Wandflächen weiß oder farbig auftrug. Für die deutsche Berufsbezeichnung Maler gibt es zwei Erklärungen. Der einen nach soll sie sich vom lateinischen Wort „makula“, das heißt Fleck bzw. Makel ableiten, in mittelhochdeutsch steht das Wort „mal“ für „Fleck“ im gotischen das Wort „mela“ für „Schrift“. Demnach bedeutet das Malen ursprünglich so viel wie „schreiben“ oder „flecken“ (Flecken machen). Der zweiten Erklärung nach bezieht sich die Berufsbezeichnung Maler auf die Herstellung des Farbpulvers, das durch das Malen von Erdbrocken, Steinen, Metallen, Pflanzen usw. gewonnen wurde.

Fachmann, Ausbilder, Unternehmer

Für uns heutige Malermeister Hamburgs ist die Unterstützung des Vereins zur Förderung des „Deutschen Maler- und Lackiermuseums” Ehre und Verpflichtung gleichzeitig.

Den beruflichen Werdegang bis zur Gründung meines Meisterbetriebes 2009 können Sie auf der Internetseite meines Unternehmens „Malermeister René Müller“ verfolgen. Ich bin stolz auf meinen Meistertitel. Diese Qualifikation wird einem nicht geschenkt. Meister seines Fachs kann nur werden, wer aus der Vergangenheit lernt und sich der Zukunft stellt. Auch wenn man heute bereits in vielen Berufen keinen Meisterbrief mehr benötigt, um selbstständig zu sein. Die Malermeister Hamburgs sehen, ich stehe mit meiner Meinung nicht alleine da, in ihrem Meisterbrief eine dreifache Qualifikation. Wir sind Spezialisten auf unserem beruflichen Fachgebiet. Wir sind ausgebildete Ausbilder und wir qualifizierte Unternehmer. Übersetzen Sie doch einmal das Wort „Meister“. Aus dem Latein kommend, bedeutet es „Lehrer“. Um als Lehrer zu wirken, bedarf es eines großen Verantwortungsgefühls. Das Museum im Billwerder Glockenhaus, das ich Ihnen als Ausflugstipp empfehle, spiegelt viel von diesem Verantwortungsgefühl wieder.


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